ÜBER UNSEREN SCHÜTZENVEREIN

Das Gründungsjahr des Schützenvereins Sieringhoek ist das Jahr 1702. So wird es zumindest angenommen, weil diese Jahreszahl auf einem kleinen silbernen Vogel eingraviert ist, der noch heute an der Königskette des Vereins angebracht ist. Möglicherweise liegt das Gründungsjahr noch weiter zurück.

Die Jahre vor 1977 sind in der damals erstellten Festschrift anlässlich des 275-jahrigen Bestehens ausführlich beschrieben worden und sollen hier nicht wiederholt werden. Doch was hat die Bewohner der Landgemeinden früher veranlasst, Schützenvereine zu gründen?
Schützengesellschaften gibt es seit Mitte des 14. Jahrhunderts. Da es früher kein stehendes Heer gab, wurden sie gegründet, um Menschen, Haus und Hof vor Angriffen fremder Truppen und bewaffneten Söldnern zu schützen. Aber in Sieringhoek – wie auch in anderen Bauernschaften – bestand eine wichtige Aufgabe der Vorläufer von jetzt bestehenden Schützenvereinen darin, die Bevölkerung vor Wölfen zu schützen. Dass es in Sieringhoek Wölfe gab, steht außer Frage. Sie bedrohten insbesondere das für die Bevölkerung lebensnotwendige Nutzvieh – Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen. Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts hatten sie ihren Lebensraum in den damals ungenutzten Feldmarken, der Brechte und dem Gildehauser Venn – im Süden von Sieringhoek bis hin zur westfälischen Grenze.

Die Männer waren verpflichtet, an Wolfsjagden teilzunehmen, wer sich dieser Pflicht widersetzte, musste Strafe bezahlen. Um den Männern den Umgang mit Schusswaffen näher zu bringen, wurden Schießübungen abgehalten. Diese Schießübungen dürften die Vorläufer des heutigen Königsschießens sein.

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